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Zentrum für Ethik in der Medizin (ZEM) am
AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS, Frankfurt am Main


Interdisziplinäre Klausurwoche
für (Post)DoktorandInnen

Behandlungsfehler im Krankenhaus
(Organisations)Ethische, rechtliche und psychiosoziale Aspekte

13.-17. Februar 2012


Aufgerufen zur Bewerbung sind NachwuchswissenschaftlerInnen / Post-Doktorandinnen der folgenden Disziplinen:
  • Medizin / Medizingeschichte
  • Rechtswissenschaft
  • Philosophie/Ethik
  • Theologie
  • Psychologie
  • Pflegewissenschaft
  • Soziologie
  • Literaturwissenschaft
  • Film- und Theaterwissenschaft
  • u.a.

Nähere Informationen sind über folgenden Link zu erhalten
www.behandlungsfehler-medizinethik.de


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Informationen über

zurückliegende Veranstaltungen

Die neuen Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung

Stärken - Schwächen - Grundkonflikte

Dienstag, 19. April 2011

16.00 (s.t.) - 18.30 Uhr

AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS, Haus F (AULA)

Die aktuellen Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung haben schon vor ihrer Veröffentlichung Anfang 2011 zu einer kontroversen Diskussion geführt. Sind bisherige Grundpositionen ins Wanken geraten?

Eine Überarbeitung der Grundsätze ist nichts Ungewöhnliches. So sind in den letzten 30 Jahren die Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung ent-sprechend den Entwicklungen der modernen Medizin und der Rechtsprechung mehrfach überarbeitet worden. Nicht zuletzt durch das „Patientenverfügungsgesetz“ aus dem Jahr 2009 und die Entscheidung des BGH vom 25. Juni 2010 wurde eine Überarbeitung der bisherigen Grundsätze aus dem Jahr 2004 notwendig. Aufmerksam wurde verfolgt, inwiefern wichtige Positionen der palliativen Versorgung aufgenommen wurden und ob Entwicklungen in den europäischen Nachbarländern auf die Grundsätze Einfluss haben könnten. Vor allem ging es hier um die Frage nach der Mitwirkung des Arztes an einem Patientensuizid. Wurde darin bisher ein Verstoß gegen das ärztliche Berufsethos gesehen, heißt es nun, dies sei „keine ärztliche Aufgabe“. Doch wie ist diese Formulierung zu verstehen und welche Auswirkungen hat dies auf ärztliches Standesrecht?

Prof. Dr. Dr. Urban Wiesing ist Vorsitzender der Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin. Er hat ebenso wie der Strafrechtler Prof. Dr. jur. Torsten Verrel an der Überarbeitung der Grundsätze mitgewirkt. Gemeinsam mit ihnen werden wir diskutieren, wie die Neuformulierungen zu verstehen sind und welche Bedeutung sie für das ärztliche Berufsethos haben. Ist es gelungen, ein für alle Ärztinnen und Ärzte konsensfähiges ethisches Grundgerüst zu formulieren?

Programm

16.00 Uhr (s.t.)

Begrüßung

Prof. Dr. med. Markus Sold
Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin
und Schmerztherapie, AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS
Ärztlicher Direktor, AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIE KLINIKEN


Einführung und Moderation

Dr. theol. Kurt W. Schmidt

Zentrum für Ethik in der Medizin am AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS
Vorsitzender des Ethik-Komitees der AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIE KLINIKEN

Was bedeuten die neuen ›Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung‹?
Stärken - Schwächen - Grundkonflikte   

Prof. Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing
Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Tübingen
Vorsitzender der Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten bei der Bundesärztekammer

Prof. Dr. jur. Torsten Verrel
Geschäftsführender Direktor des Kriminologischen Seminars, Fachbereich Rechtswissenschaft, Universität Bonn
Mitglied des Ethik-Komitees der AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIE KLINIKEN

Diskussion

18.30 Uhr Abschluss

Die Fortbildung ist von der Landesärztekammer Hessen mit 3 Punkten zertifiziert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um eine Anmeldung wird jedoch gebeten!



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Ärztliche Fortbildungsveranstaltung 

Das Urteil des Bundesgerichtshofs 

zur erlaubten "Sterbehilfe"

Mittwoch, 01. September 2010


Berichte über diese Veranstaltung sind u.a. erschienen im Deutschen Ärzteblatt und in der Evangelischen Sonntagszeitung (Ausgabe 39/ 2010)


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Der besondere Fall -

Medizin zwischen Recht und Ethik

Was können wir von DR. HOUSE lernen?

- und was besser nicht .....!

Mittwoch, den 10. März 2010, 16.00 - 19.30 Uhr

AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS (Aula), Wilhelm-Epstein-Str. 4, 60431 Frankfurt/M.


Mit Lisa Sanders, MD,
Yale School of Medicine, USA

Medizinische Beraterin der TV-Serie ›DR. HOUSE‹



Dr. Gregory House ist Leiter der Abteilung für Diagnostische Medizin am (fiktiven) Princeton Plainsboro Teaching Hospital in New Jersey, USA. Als genialer Diagnostiker kommt er in der gleichnamigen amerikanischen TV-Serie seltenen Erkrankungen auf die Spur. Wie bei Sherlock Holmes spielen dabei die Beobachtung kleinster Details und die Kombinationsgabe eine wichtige Rolle.

Seinen außergewöhnlichen medizinischen Fähigkeiten stehen jedoch seine „schlechten Umgangsformen“ gegenüber. Um einem Patienten helfen zu können, bzw. seine Erkrankung zu diagnostizieren und ihn zu behandeln, scheut er sich nicht, die Rechte der Patienten zu verletzen und begeht einen ethischen Verstoß nach dem anderen. Anhand ausgewählter Filmbeispiele diskutieren wir die Grenzen der Behandlung, sowie die ethischen und rechtlichen Konflikte, in die er seine MitarbeiterInnen und KollegInnen bringt.

In der zweiten Hälfte der Fortbildung diskutieren wir mit Dr. Lisa Sanders von der Yale School of Medicine (USA) jenen Bereich, den die Faszination der Serie „Dr. House“ ausmacht: die Diagnosestellung. Für Dr. Sanders ist die Aufklärung von Erkrankungen „eine großartige Detektivarbeit“, - kompliziert, spannend und zutiefst befriedigend. Als Internistin schreibt Dr. Sanders seit sechs Jahre für das New York Times Magazine mit großem Erfolg die Rubrik „Diagnosis“, in der sie außergewöhnliche Fälle und den Weg der Diagnosestellung spannend beschreibt. Diese Rubrik bildete die Grundlage für die TV-Serie DR. HOUSE, für die Dr. Sanders als medizinische Beraterin tätig ist.


16.00 Uhr (s.t.)      Begrüßung und Einführung

Dr. theol. Kurt W. Schmidt
Zentrum für Ethik in der Medizin, Markus-Krankenhaus
Lehrbeauftragter am Senckenbergischen Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Frankfurt/M.

Prof. Dr. med. Markus Sold
Institut für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Markus-Krankenhaus, Frankfurt/M.

Fall 1: Die informierte Zustimmung des Patienten:
Medizin, Ethik & Recht bei DR. HOUSE

Kommentare u.a. von

Dr. med. Clemens Heinrich

Gemeinschaftspraxis für Pathologie, Frankfurt am Main

Prof. Dr. jur. Gabriele Wolfslast

Professur für Strafrecht und Strafprozessrecht, Justus-Liebig-Universität Giessen


II. ›DR. HOUSE‹ and the Art of Diagnosis (in englischer Sprache)

Lisa Sanders, MD,
Assistant Clinical Professor, Section of General Internal Medicine,

Yale School of Medicine, New Haven, Connecticut, USA
Medizinische Beraterin der TV-Serie „Dr. House“, Autorin des Buches „Detektive in Weiss“ (2009)

Prof. Dr. med. Axel Dignaß
Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Markus-Krankenhaus, Frankfurter Diakonie-Kliniken

u.a.





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9. Frankfurter Medizinethik-Filmabend

Deutsches Filmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt/M.


Mittwoch, 21. Oktober 2009, 20.00 Uhr




Schmetterling und Taucherglocke

›Le Scaphandre et le Papillon‹ (OmU)

Einführung:
Werner Schneider-Quindeau
(
Vorsitzender der Ev. Filmjury)

Filmnachgespräch:

Max Hollein
(Direktor Städel Museum und Schirn Kunsthalle)

im Gespräch mit

Dr. Kurt W. Schmidt
(Zentrum für Ethik in der Medizin)





›Schmetterling und Taucherglocke‹ basiert auf dem beeindruckenden autobiografischen Roman von Jean-Dominique Bauby. Er war Chefredakteur der französischen Modezeitschrift ELLE, bis er nach einem Hirnschlag an dem sogenannten ›Locked-In-Syndrom› leidet.

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